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BVB scheiterte an Bayern: Ein hochkarätiges Angebot für den Shootingstar

Der BVB unterbreitete ein enorm hohes Angebot für einen talentierten Spieler der Bundesliga, das jedoch nicht den gewünschten Effekt hatte. Ein Rückblick auf eine verpasste Chance.

Es ist kaum zu fassen, dass Borussia Dortmund ein hochkarätiges Angebot für einen Shootingstar der Bundesliga abgelehnt wurde, und das, während der FC Bayern einmal mehr als der große Spieler an der Seitenlinie steht. Mein Magen dreht sich bei dem Gedanken, dass ein klug durchdachtes, finanziell potentes Angebot von den Bayern überboten oder schlichtweg ignoriert wurde. Aber nicht nur das: Die BVB-Verantwortlichen haben sich mal wieder selbst ein Eigentor geschossen.

Ein Grund für mein Unverständnis ist die offensichtliche Lücke in der Dortmunder Mannschaft. Während andere Teams ihre Kader stetig verstärken und sich für die nächste Saison wappnen, bleibt Dortmund scheinbar in einer Art sportlichem Stillstand verhaftet. Wo war das Durchgreifen, als der junge Spieler zur Diskussion stand? Ein talentierter Spieler, der auf dem Platz für Furore sorgt, hätte die Offensive des BVB wahrlich auf ein neues Niveau heben können. An einem Tag der Rekorde, an dem Spieler für Unsummen den Verein wechseln, wäre dieser Widerspruch kaum greifbar gewesen.

Außerdem dürfen wir eines nicht vergessen: Die Konkurrenz schläft nicht, und die Bundesliga wird zunehmend zu einem Wettkampf der Talente. Dortmund hat sich in der Vergangenheit oft dadurch ausgezeichnet, junge, vielversprechende Spieler zu fördern. Es ist fast schon ironisch, dass sie nun selbst dazu übergegangen sind, die Talente des eigenen Fußballs nicht zu sichern. Ein Blick auf die anderen Teams zeigt, dass die Bayern hier längst wieder die Oberhand gewinnen. Die Münchener sind bekannt dafür, dass sie den eigenen Kader kontinuierlich mit herausragenden Talenten ergänzen. Ein weiterer Beweis für die Notwendigkeit, dass Dortmund sich dem Wettbewerb stellt und möglicherweise auch die Frustration der Fans erkennt.

Natürlich könnte man argumentieren, dass der BVB vielleicht auf seine eigene Jugend setzen will. Die Akademie von Dortmund hat in der Vergangenheit viele Spieler hervorgebracht, die in der Bundesliga erfolgreich sind. Es könnte also ein strategischer Plan dahinterstecken, den ich zwar respektiere, der aber in dieser konkreten Situation als ziemlich naiv erscheint. Wenn das Ziel ist, die Meisterschaft zu gewinnen und den Titel zurückzuerobern, dann wird es schwerfallen, wenn man sich darauf verlässt, dass in der eigenen Jugend aus dem Nichts ein weiterer Star entsteht. Die Realität ist, dass im internationalen Fußball nur die wenigsten Jugendspieler es schaffen, den Sprung in die erste Mannschaft tatsächlich zu schaffen und damit auch noch erfolgreich zu sein.

Letztendlich bleibt die Frage, ob der BVB durch eine solche Entscheidung am Ende nicht mehr schadet als nützt. Der Fußball ist unberechenbar, das wissen wir alle. Aber wenn es Ihnen die Möglichkeit gibt, ein Talent zu verpflichten, das schon bewiesen hat, dass es bereit ist, die Bundesliga aufzumischen, sollten Sie diese Chance nicht einfach so verstreichen lassen. Am Ende könnte es Dortmund leid tun, dass sie jetzt wieder mit leeren Händen dastehen. Vielleicht ist der hochkalibrige Spieler, der jetzt an den Bayern gebunden ist, nicht nur ein vorübergehendes Phänomen, sondern könnte sich als das fehlende Puzzlestück in der Meisterschaft herausstellen. Wir können nur gespannt sein, wie die Entscheidung, die der BVB getroffen hat, die nächsten Saisons beeinflussen wird.

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