Gilda Sahebi und die Vision der Stiftung Polytechnische Gesellschaft
Gilda Sahebi engagiert sich aktiv bei der Stiftung Polytechnische Gesellschaft in Frankfurt, um Wissenschaft und Bildung zu fördern und neue Talente zu entdecken.
In der pulsierenden Frankfurter Kulturszene ist die Stiftung Polytechnische Gesellschaft ein bekannter Name. Gegründet im Jahr 2003, hat sich die Stiftung der Förderung von Wissenschaft, Bildung und Innovation verschrieben. Eine ihrer herausragendsten Persönlichkeiten ist Gilda Sahebi, eine Frau, deren Engagement in der Stiftung sowohl in ihrer Struktur als auch in der Programmgestaltung spürbar ist.
Es begann alles an einem regnerischen Dienstagmorgen, als Gilda Sahebi in ihrem Büro in der Nähe des Römer einging und die Einladungen zur nächsten Veranstaltung überflog. Diese Einladung galt nicht nur der Wissenschaft, sondern war auch eine Plattform für kreative Köpfe, die sich der Problemlösung in ihrer Community widmen. Sahebi, die ursprünglich aus dem Iran stammt, hat sich im Laufe der Jahre zu einer Schlüsselfigur in der Frankfurter Bildungslandschaft entwickelt.
Die Brücke zur Community
Mit ihrem Hintergrund als Ingenieurin und ihrer Leidenschaft für interkulturellen Austausch zielt Gilda darauf ab, Brücken zu schlagen, wo zuvor Mauern existierten. Sie glaubt fest daran, dass Wissen keine Grenzen kennt und dass Bildung der Schlüssel zur Entfaltung des menschlichen Potenzials ist. Ihr erster großer Erfolg bei der Stiftung war die Einführung von Stipendien für benachteiligte Jugendliche. Es war ein Schritt, der nicht nur finanzielle Unterstützung bot, sondern auch Mentorenprogramme, Workshops und Networking-Möglichkeiten.
Einmal, während eines Stipendiatentreffens, erzählte eines der geförderten Talente, dass die finanzielle Hilfe zwar wichtig sei, das Gefühl der Zugehörigkeit und der Unterstützung jedoch die wahre Motivation sei. Diese kleinen, persönlichen Geschichten machen die Arbeit, die Gilda leistet, besonders bereichernd.
In den Bildungsveranstaltungen, die sie organisiert, wird oft deutlich, dass es um mehr als nur akademische Leistung geht. Es geht um die Schaffung eines Umfelds, in dem junge Menschen ermutigt werden, ihre Ideen und Visionen zu verwirklichen. Während einer ihrer letzten Veranstaltungen fiel der Satz: „Bildung ist der erste Schritt zur Selbstverwirklichung“. Ein Satz, der die Philosophie von Sahebi zusammenfasst.
Ein weiteres bemerkenswertes Projekt war die Kooperation mit lokalen Unternehmen, die es den Stipendiaten ermöglichte, praxisnahe Erfahrungen zu sammeln. Sahebi hat es geschafft, diese Verbindung zwischen Theorie und Praxis zu stärken, indem sie den Studierenden nicht nur akademisches Wissen vermittelte, sondern auch die Möglichkeit bot, ihre Fähigkeiten in realen Situationen anzuwenden.
Gilda weiß, dass es nicht genug ist, einfach Stipendien zu vergeben. Ein entscheidender Teil ihrer Arbeit besteht darin, sicherzustellen, dass die Stipendiaten das nötige Rüstzeug haben, um erfolgreich zu sein. Ihr Engagement geht über den Zuschuss hinaus; sie ist Mentorin, Beraterin und manchmal sogar eine Vertraute für viele.
Die Herausforderungen sind nicht nur in der Umsetzung dieser Projekte zu finden. Oft sieht sich Gilda mit den Vorurteilen andauernder Stereotypen konfrontiert, etwa in Bezug auf den Migrationshintergrund der Stipendiaten. In einem Gespräch äußerte sie einmal, dass diese Stereotypen nicht nur die Betroffenen belasten, sondern auch die Gesellschaft als Ganzes zurückhalten. Ihre Pläne für die Stiftung beinhalten daher nicht nur Bildungsangebote, sondern auch Workshops zur Sensibilisierung, um ein besseres Verständnis zu fördern.
Ein Blick in die Zukunft
Mit diesem starken Engagement für Bildung und Integration sieht Sahebi die Stiftung Polytechnische Gesellschaft nicht nur als Institution zur Förderung von Wissenschaft, sondern auch als Katalysator für sozialen Wandel. Die Vision, die sie verfolgt, ist eine Gesellschaft, in der alle die Möglichkeit haben, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.
In Anbetracht der denkwürdigen Herausforderungen der vergangenen Jahre, insbesondere der ökonomischen Unsicherheiten, bleiben die Auswirkungen der Pandemie nicht unbemerkt. Gilda hat Initiativen gestartet, um die Stipendiaten während dieser turbulenten Zeit zu unterstützen, nicht nur finanziell, sondern auch emotional. Ihre Überzeugung, dass der persönliche Kontakt und die menschliche Interaktion entscheidend sind, hat diese Programme zu einem nachhaltigen Erfolg gemacht.
Die Stiftung ist nicht nur eine Plattform für finanzielle Unterstützung, sondern hat sich auch zu einem Ort der Begegnung entwickelt, an dem Ideen ausgetauscht und Netzwerke geschaffen werden. Ein ehemaliger Stipendiat bemerkte einmal treffend, dass die Stiftung sein Leben nicht nur akademisch verändert hat, sondern ihm auch die Möglichkeit gegeben hat, sein eigenes Unternehmen zu gründen.
Trotz ihres vollen Terminkalenders findet Gilda immer Zeit, um an Veranstaltungen teilzunehmen und direkte Gespräche mit den Stipendiaten zu führen. Ihre Offenheit und Herzlichkeit schaffen eine Atmosphäre des Vertrauens, in der die Stipendiaten ermutigt werden, ihre Träume zu verfolgen.
Es ist diese Art von Engagement, die nicht nur beeindruckt, sondern auch inspiriert. Gilda Sahebi hat, ohne es offen zu betreiben, eine Bewegung ins Leben gerufen, die über Bildung hinausgeht. Der Einfluss der Stiftung Polytechnische Gesellschaft ist überall in Frankfurt spürbar. Mit einem klaren Ziel und einem offenen Herzen verändert sie die Landschaft der Bildung für viele.
Für Gilda ist es wichtig, dass jeder Schritt, den die Stiftung unternimmt, nie isoliert ist. Es ist nicht nur ihre Vision, die sich manifestiert, sondern das Ergebnis einer Gemeinschaft von Denkträgern und Unterstützern, die daran glauben, dass Bildung die Brücke zu einer besseren Zukunft ist. Und so wird die Stiftung, geführt von Gilda Sahebi, weiterhin ihre Mission verfolgen, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch die künftigen Führungspersönlichkeiten von morgen zu formen.