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01Wirtschaft

Rechte und Ansprüche bei Arbeitslosigkeit in Deutschland

Ein umfassender Blick auf Ihre Rechte und Ansprüche bei Arbeitslosigkeit in Deutschland. Informieren Sie sich über Arbeitslosengeld, Leistungen und Pflichten.

Was ist Arbeitslosengeld und wer hat Anspruch darauf?

Arbeitslosengeld ist eine Leistung der Bundesagentur für Arbeit, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Verlust ihres Arbeitsplatzes unterstützen soll. Um Anspruch auf Arbeitslosengeld I zu haben, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu zählen unter anderem, dass Sie in den letzten zwei Jahren mindestens 12 Monate in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis gearbeitet haben. Auch müssen Sie sich arbeitslos melden und bereit sein, eine zumutbare Arbeit anzunehmen.

Die Höhe des Arbeitslosengeldes wird basierend auf Ihrem vorherigen Einkommen berechnet und liegt in der Regel bei etwa 60 % des Nettoverdienstes für kinderlose Arbeitnehmer sowie 67 % für Arbeitnehmer mit Kindern. Ein wenig Ironie kann nicht schaden: Man könnte fast meinen, dass die 60 % dazu gedacht sind, den Lebensstandart im Durchschnitt noch ein Stück weit zu erhalten – als ob eine kleine Dosis Arbeitslosigkeit das Volk nicht zu sehr schocken sollte.

Wie sieht es mit dem Arbeitslosengeld II aus?

Sollten Sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I haben, lässt sich möglicherweise Arbeitslosengeld II beantragen. Dieses Geld, auch als Hartz IV bekannt, richtet sich vor allem an Personen, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können. Anders als beim Arbeitslosengeld I wird hier nicht das vorherige Einkommen berücksichtigt, sondern lediglich die individuelle Bedarfsgemeinschaft. Es wird auch auf das Vermögen geschaut, wobei die Grenze hier nicht viel Spielraum lässt – ein paar Münzen im Sparschwein könnten schon einen Aufschub ihrer Ansprüche bedeuten.

Zusätzlich zu den finanziellen Leistungen können auch Unterstützung bei der Jobsuche sowie Qualifizierungsmaßnahmen angeboten werden. So könnte man, der Ironie des Lebens folgend, nach der Arbeitslosigkeit die Qualifikation für eine bessere Anstellung erlangen. Ein wahrhaft bemerkenswerter Umstand, der die Frage aufwirft, ob das System auch umgekehrt funktioniert, sprich, ob man die eigene Position durch schlechte Arbeit absichern kann.

Welche Pflichten haben Arbeitslose?

Ob nun beim Arbeitslosengeld I oder II, es sind auch Pflichten mit diesen Leistungen verbunden. Arbeitslos gemeldete Personen müssen aktiv nach Arbeit suchen und gegebenenfalls an Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung teilnehmen. Wer sich zu lange in der Komfortzone der Arbeitslosigkeit einrichtet oder gar eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch ignoriert, kann schnell Gefahr laufen, Leistungen zu verlieren. Eine ironische Betrachtung würde hier die Frage aufwerfen, ob die „Behörde“ denn nicht eigentlich die leidenschaftlichen Arbeitsuchenden mit einer Kampagne zu motivieren versuchen könnte, anstatt sie zu sanktionieren.

Es gilt, den Nachweis über die Bewerbungstätigkeit zu führen, was die Frage aufwirft, wie viele Absagen man wohl als „Nachweis der aktiven Suche“ angeben kann, bevor die Geduld der Beamtenschaft auf die Probe gestellt wird. Es drängt sich der Gedanke auf, dass die Suche nach einem Job manchmal mehr wie ein Spiel erscheinen kann, als wie eine ernsthafte Angelegenheit.

Was passiert, wenn ich keine Leistung erhalte?

Wenn Sie keine Arbeitslosenleistungen erhalten, sei es, weil Sie die Voraussetzungen nicht erfüllen oder einfach kein Geld mehr zur Verfügung steht, haben Sie dennoch Rechte und Ansprüche. Sie können Widerspruch gegen einen Bescheid einlegen und eine Ermessensentscheidung beantragen, um in besonderen Fällen eine Unterstützung zu erhalten. Wenn sich die Frage stellt, wer bei Ihnen den Widerspruch gegen die Ablehnung Ihres Antrags einlegen sollte, wird es oft kompliziert, da viele sich nicht zutrauen, sich gegen Institutionen zur Wehr zu setzen.

In solchen Fällen ist es ratsam, einen Sozialverband oder eine rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Es könnte sogar sein, dass dies eine der wenigen Gelegenheiten ist, bei der Sie die Schokolade nicht nur zum Trost essen, sondern auch aktiv für Ihre Rechte kämpfen können.

Welche zusätzlichen Hilfen gibt es?

Neben den regulären Arbeitslosigkeitsleistungen gibt es auch eine Vielzahl von weiteren Unterstützungsmöglichkeiten. Dazu zählen etwa Wohn- und Heizkostenzuschüsse oder auch Bildungs- und Teilhabepakete für Kinder. Eine skurrile Wendung nimmt diese Thematik oft in der Form an, dass der Antrag auf soziale Leistungen selbst zu einem weiteren Beruf wird. Schier endlose Formulare werden zur ständigen Begleiterin, sodass man sich fragen könnte, ob die Bürokratie nicht selbst eine eigene Arbeitslosenzahl produzieren könnte, während die Antragsteller verzweifelt versuchen, aus dem Labyrinth von Anträgen und Fristen herauszukommen.

Es gibt auch zahlreiche Programme zur Qualifizierung und Weiterbildung, die von verschiedenen Institutionen angeboten werden. Zwar mag der Gedanke, seine Zeit mit noch mehr Weiterbildung zu verbringen, nicht besonders verlockend erscheinen, aber irgendwo könnte der Funken Hoffnung auf eine bessere Anstellung verborgen sein. Wenn nicht, dann ist es wenigstens eine amüsante Ablenkung von der bitteren Realität der Arbeitslosigkeit.

Was kann ich tun, um schneller wieder einen Job zu finden?

Abgesehen von der Frustration über das System gibt es einige praktische Schritte, die Sie im Falle von Arbeitslosigkeit unternehmen können, um Ihre Chancen auf eine Anstellung zu erhöhen. Networking ist nach wie vor eine der effektivsten Methoden, um einen Job zu finden. Es öffnet Türen, die Ihnen vielleicht nicht einmal bewusst waren. Seien Sie überrascht, wie viele Menschen bereit sind, ihre Dienste anzubieten, wenn sie wissen, dass jemand auf der Suche ist. Das Prinzip der offenen Türen könnte hier eine bemerkenswerte Wirkung entfalten – man könnte sie sogar als „Türen zur Arbeitslosigkeit“ bezeichnen.

Darüber hinaus sollten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen regelmäßig überarbeiten und auf den neuesten Stand bringen. Modernes Design der Lebensläufe und Anschreiben in Kombination mit den richtigen Schlüsselwörtern können dabei helfen, die Aufmerksamkeit von Personalverantwortlichen auf sich zu ziehen. Auch hier gilt: Der Teufel steckt im Detail. Wo man beim Verfassen einer Bewerbung oft die Perspektive des Lesers vergessen könnte, helfen einem frische Augen und vielleicht eine Group-Session mit Freunden, die eigenen Unterlagen auf Hochglanz zu bringen.

Eine gute Online-Präsenz ist heutzutage ebenfalls von Bedeutung. Plattformen wie LinkedIn oder XING können nützliche Netzwerke bereitstellen. Man könnte fast sagen, es ist wie eine digitale Visitenkarte, die jedoch nicht im Druck, sondern in der richtigen Darstellung Ihrer Fähigkeiten und Erfahrungen besteht – im besten Fall mit einem charmanten Lächeln, auch wenn das nur in der Vorstellung des künstlichen Netzwerks geschieht.

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